27. bis 31. Januar 2027 ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Pressemitteilung, 15. September 2026 

 

Mizmorim Kammermusik Festival, Basel
27. bis 31. Januar 2027
„Jidl mitn Fidl“

Kaum eine Musiktradition hat eine so enge Verbindung zur Violine wie die jüdische. Die Geige war das wichtigste Instrument der Klezmorim, die zu Hochzeiten und Festen aufspielten. Zugleich war sie das ideale Instrument eines Volkes in Bewegung: leicht genug, um sie überallhin mitzunehmen, ins nächste Schtetl, in die nächste Stadt, ins Exil.

 

Das Programm

Mit zahlreichen Konzerten, in Gesprächen, Vortrag, Führung und Film verfolgt Mizmorim die Spuren der Geige durch Epochen, Länder und kulturelle Traditionen. Im Mittelpunkt stehen musikalische Begegnungen zwischen jüdischen Musiktraditionen, klassischer Moderne und zeitgenössischen Klangsprachen. Das Programm reicht von Joseph Achron, dem legendären Mitbegründer der Petersburger Gesellschaft für jüdische Volksmusik, über Felix Mendelssohn, Joseph Joachim, Arnold Schönberg, György Ligeti und György Kurtág bis zu Chaya Czernowin, Sarah Nemtsov oder Kaija Saariaho. Die georgisch-israelische Composer-in-Residence Hana Ajiashvili schreibt zwei Auftragswerke, 17 Schweizer Erstaufführungen ergänzen das Programm.

 

Jidl mitn Fidl – der Festivaltitel

Jidl mitn Fidl ist mehr als ein poetischer Festivaltitel. Das Festival beleuchtet auch die kulturgeschichtlichen Hintergründe dieses Motivs. Der Musikwissenschaftler Eckhard John untersucht die Bedeutung von Violine und jiddischer Musik für jüdische Identität und Erinnerungskultur. Heidy Zimmermann diskutiert mit Ilya Gringolts und Felix Meyer über die prägende Rolle der Geige in der Musikgeschichte. Die Paul Sacher Stiftung öffnet ihre Archive und präsentiert kostbare Handschriften und Materialien. Einen besonderen Höhepunkt bildet ein imaginärer musikalischer Salon, in dem sich jüdische Salonmusik, frühe Jazzklänge, Klezmer und klassische Traditionen begegnen.

Auch das Festival-Kino fragt nach der besonderen Beziehung zwischen jüdischer Kultur und der Geige. Ausgehend vom legendären Film Jidl mitn Fidl von 1936 werden im anschließenden Gespräch große Geigerpersönlichkeiten wie Jascha Heifetz, David Oistrach, Yehudi Menuhin und Itzhak Perlman vorgestellt.

 

Die Künstler*innen und Ensembles

Nicht minder spannend sind die beteiligten Künstler*innen und Ensembles. Mit dabei sind neben anderen die Bratschistin Tabea Zimmermann, der Geiger Ilya Gringolts, das Gringolts Quartett und viele andere Solist*innen und Kammermusikformationen, die das Festival zu einem Ort musikalischer Entdeckungen und Begegnungen machen.

DOWNLOAD Programmübersicht inkl. 2 Uraufführungen und 17 Schweizer Erstaufführungen
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Kathrin Hauser-Schmolck
Founder & Director 

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