Kazuki Yamada gibt sein Debüt bei Deutsche Grammophon - mit William Walton
Mit seinem Debütalbum bei Deutsche Grammophon präsentiert Kazuki Yamada gemeinsam mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra drei Werke von William Walton, die neu in den DG-Katalog aufgenommen werden. Das Album erscheint am 6. März 2026 digital und auf CD: Darauf zu hören sind Waltons Symphonien Nr. 1 und 2, live aufgenommen in der Symphony Hall Birmingham, sowie der Krönungsmarsch Orb and Sceptre, der bereits ab 20. Februar 2026 digital verfügbar ist.
In Hinblick auf die Symphonie Nr. 1 (1932–35) beschreibt Kazuki Yamada deren explosive Energie und Intensität als besondere Herausforderung für die Ausführenden: „Es ist ein bisschen wie Surfen. Wenn man die Welle der Begeisterung erwischt, läuft das Stück sehr gut.“
Die rund 25 Jahre später entstandene Symphonie Nr. 2 zeigt hingegen eine introspektivere Tonsprache. Geprägt von der Nachkriegszeit ist sie für Yamada Musik, in der „ein Gefühl von Frieden herrscht – aber ist er wirklich echt?“.
Gemeinsam machen die drei Werke sowohl Waltons dramatische Ausdruckskraft als auch die Entwicklung seiner musikalischen Sprache deutlich.
Seit seinem Amtsantritt als Musikdirektor 2023 hat Yamada die künstlerische Entwicklung des Orchesters konsequent weitergeführt. Die enge Verbindung zwischen Dirigent und Orchester – von der Presse als „eine Einheit“ gewürdigt – prägt auch diese Aufnahme. Die Wahl Waltons als englischen Komponisten für die erste gemeinsame Einspielung ist gut durchdacht, zumal Orb and Sceptre 1953 zur Krönung von Königin Elizabeth II. entstand, deren 100. Geburtstag 2026 gefeiert wird.
Erst in der letzten Saison wurde der Vertrag von Kazuki Yamada mit dem CBSO bis 2028/29 verlängert, zudem erhielt er den Conductor Award 2025 der Royal Philharmonic Society. International gefragt, übernimmt Yamada ab September 2026 die Position des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin.