Musiker*innen des Orchestre Philharmonique de Radio France erwecken Partitur zum Leben  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Pressemitteilung, 19. Juni 2026

 

Entdeckung eines unveröffentlichten Autographs von Mozart in der Musikabteilung der Bibliothèque nationale de France 

Musiker*innen des Orchestre Philharmonique de Radio France erwecken die Partitur zum Leben 

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Andante von Mozart (1. Violine und Bass) und Mlle de Guînes (2. Violine), Seite 10 des Élie-Ludwig-Manuskripts © BnF (Bibliothèque nationale de France)

Die Bibliothèque nationale de France (BnF) hat ein bislang unbekanntes Autograph-Manuskript von Wolfgang Amadeus Mozart entdeckt. Das Dokument stammt aus Mozarts letztem Paris-Aufenthalt im Jahr 1778 und wurde im Februar 2026 in der Musikabteilung der BnF entdeckt. Es umfasst den Großteil eines 44-seitigen Notizbuchs mit Kompositionsübungen und Musikstücken, die Mozart für seine Schülerin Marie-Louise-Philippine de Guînes, eine talentierte Harfenistin und Tochter des Herzogs von Guînes, anfertigte.

 

Nach Einschätzung führender Mozart-Forscher zählt die Entdeckung zu den bedeutendsten der vergangenen Jahrzehnte. Das Manuskript liefert nicht nur neue Erkenntnisse über Mozarts Zeit in Paris, sondern gewährt auch seltene Einblicke in seine Tätigkeit als Kompositionslehrer. Die Echtheit wurde von Spezialisten der BnF sowie von Armin Brinzing, Direktor der Bibliotheca Mozartiana des Mozarteums Salzburg, bestätigt.

 

Die Aufzeichnungen dokumentieren den Unterricht, den Mozart zwischen Mai und Juli 1778 Marie-Louise de Guînes erteilte. Neben Kompositionsübungen enthält das Heft sieben Stücke für Flöte und Harfe und stellt das früheste bekannte Zeugnis von Mozarts pädagogischer Arbeit dar. Besonders bemerkenswert ist, dass sich im Manuskript die Beiträge von Lehrer und Schülerin unmittelbar nachvollziehen lassen.

 

„Nach Ansicht der Fachwelt handelt es sich um eine der bedeutendsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte“, erklärte Gilles Pécout, Präsident der Bibliothèque nationale de France. „Sie wirft neues Licht auf Mozarts letzten Aufenthalt in Paris und zeigt zugleich den Alltag des jungen Mozart als Lehrer im Dialog mit seiner Schülerin.“

 

Radio France erweckt die Partitur zum Leben

 

Das neu entdeckte Werk wurde in dieser Woche im Maison de la Radio et de la Musique aufgenommen und wird am 21. Juni um 17 Uhr erstmals öffentlich im Salle Ovale der BnF aufgeführt. 

Es spielen zwei Musiker des Orchestre Philharmonique de Radio France: Mathilde Calderini, Soloflötistin und Nicolas Tulliez, Harfenist. Die Aufführung markiert zugleich die Uraufführung des Manuskripts. Ausschnitte der Aufnahme werden am Montag, den 22. Juni, erstmals in der Morgensendung von France Musique ausgestrahlt.

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© Vanina Tachdjian

„Dass diese Uraufführung dem Orchestre Philharmonique de Radio France anvertraut wurde, zeugt von der Exzellenz seiner Musikerinnen und Musiker und ihrem Engagement für die Weitergabe unseres musikalischen Erbes. Mit dieser Weltpremiere erfüllt Radio France seine öffentliche Aufgabe, große Werke neu zu entdecken, das künstlerische Schaffen zu fördern und jene Momente zu teilen, die Musikgeschichte schreiben.“ - Sibyle Veil, Präsidentin und Generaldirektorin von Radio France

 

Die Musikabteilung der BnF besitzt bereits die größte Sammlung von Mozart-Autographen außerhalb Salzburgs - der Geburtsort Mozarts und Sitz der Internationalen Stiftung Mozarteum - und der Staatsbibliothek in Berlin. Mit dem nun entdeckten Manuskript erweitert sich dieser Bestand um ein einzigartiges Dokument, das sowohl für die Mozart-Forschung als auch für die Musikgeschichte von außergewöhnlicher Bedeutung ist.

Ausblick - Europa Tour des Orchestre Philharmonique de Radio France

 

06.11.26 - Basel, Stadtcasino 

07.11.26 - Köln, Philharmonie 

08.11.26 - Essen, Philharmonie

12.11.26 - Wien, Konzerthaus

Renaud Capuçon, Violine - Gautier Capuçon, Cello
Jaap van Zweden, Dirigent
Johannes Brahms, Doppelkonzert für Violine und Violoncello a-moll op. 102

Hector Berlioz, Symphonie fantastique

 

10.11.26 - Amsterdam, Concertgebouw

Gautier Capuçon, Cello
Jaap van Zweden, Dirigent

Antonín Dvořák, Konzert für Cello h-Moll op. 104

Hector Berlioz, Symphonie fantastique

weitere Informationen
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Anja Rauschardt
Director 

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